Drogenreha Streha
Drogenreha Streha
Drogenreha Streha
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Drogenabhängigen Menschen ein Zuhause bieten. Zukunft und Hoffnung geben. Sie drogenfrei in die Gesellschaft integrieren. Wir unterstützen die Ziele des Rehazentrums Streha im Kosovo finanziell.

   

Zum Projekt

Drogenkonsum ist ein grosses Problem im Kosovo, einem durch Krieg und Konflikte zerrissenen Land. Streha (übersetzt „Zuflucht“) – das einzige Rehabilitationszentrum im Kosovo – ist eine Therapiestation in Form einer Lebensgemeinschaft und ist auf eine Langzeittherapie von 12 Monaten ausgerichtet.

Als einer der Arbeitsbereiche wurde eine kleine Gemüsefarm aufgebaut, die den Klienten einen geregelten Tagesablauf und eine sinnvolle Tätigkeit garantiert. Die Erträge der Gemüsefarm decken zuerst den Eigenbedarf des Therapiezentrums ab, der Rest wird verkauft. 2014 konnte mit dem Bau einer Fabrikationshalle für die Bearbeitung von Karton ein weiteres Standbein für die  Beschäftigung der Teilnehmer realisiert werden.

Das Projekt Streha wird durch die Behörden vor Ort mitgetragen, erhält jedoch keine staatlichen Subventionen. Die Teilnehmer sind dankbar für die Chance und für die Perspektiven, die sie durch Streha bekommen.

Teilnehmer

2007 sind die ersten Therapieteilnehmer in die Streha eingezogen. Sie kommen aus zerrütteten und oftmals komplexen Familienverhältnissen. Die Drogensucht bestimmte ihren Alltag, Arbeitslosigkeit, Schulden und seelische Verletzungen haben ihre Leben bestimmt und geprägt. Gerade die Entzugsphase am Anfang der Therapie ist schwierig und hart.

 

Auszüge aus dem Tätigkeitsbericht 2019:

"Durch die Einrichtung der Reha sollen suchtkranke Menschen aus dem Kosovo und den benachbarten Ländern Mazedonien und Albanien, Liebe erfahren, Hoffnung und Vision für ihr Leben zurückbekommen."

"Während des Aufenthaltes in der STREHA wird versucht den Menschen Werte zu vermittelt, die ein Leben lebenswert machen."

"Das Projekt STREHA ist mit dem stationären Therapieangebot nach wie vor das einzige Angebot im ganzen Kosovo."

"Ziel der Therapiearbeit ist es, suchtkranken Menschen eine Grundlage für ihr Leben zu ermöglichen, um sie später in ihrem Umfeld wieder zu integrieren."

"Im Arbeitsbereich ist der Hauptarbeitszweig die Herstellung von Kartons aus Wellpappe. Daneben werden die Teilnehmer im Treibhaus und draussen in der Landwirtschaft beschäftigt. Im landwirtschaftlichen Bereich wurde neben dem Gemüse auch wieder Blumen für die Pharmaindustrie angepflanzt. Die Blumen wurden zum ersten Mal selber getrocknet und getrocknet weiterverkauft. Dazu wurde eine eigene Trocknungsanlage in Form von einem Solarofen und einem Trocknungstunnel angeschafft. Im therapeutischen Bereich wurde anhand der Werte gearbeitet, die Anfang des Jahres ausgearbeitet wurden. Neben dem Therapiealltag wurde ein Sommercamp in den Bergen von Peja durchgeführt."

"Das Haus war über zwei Drittel des Jahres ausgebucht."

Sekretariat, Zentrallager und Annahmestelle für Kleider und Hilfsgüter:
(Bitte um telefonische Anmeldung im Voraus)

Siloah Fellowship International
Kantonsstrasse 15
CH - 8863 Buttikon

Telefonnummer Sekretariat:
0041 (0)55 444 14 15
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